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Aktien - sinnvolle Geldanlage oder nicht?
Die Anlage in Aktien ist gegenwärtig bei vielen privaten Verbrauchern nicht beliebt. Die Erinnerung an Kursverluste am Anfang dieses Jahrhunderts lässt sie vor einem weiteren Engagement an der Börse zurückschrecken.
Realistisch betrachtet waren jedoch viele Firmen, vor allem am damaligen Neuen Markt, einfach überbewertet und wurden durch den Einbruch der Kurse letztendlich auf einen realistischen Unternehmenswert zurückgeführt.
Auf lange Sicht sind Aktien weiterhin die Anlageform mit der stärksten Rendite, sofern einige Grundregeln eingehalten werden. Das Investieren in bewährte Unternehmen ist wesentlich weniger risikoreich als der Kauf von Aktien neuer Firmen, denen ein hohes Wachstumpotential nachgesagt wird. Ideal ist eine Mischung aus traditionellen Werten und neuen Aktien.
Eine wirtschaftliche Krise betrifft nicht selten eine komplette Branche. Ein wichtiger Rat für Anleger lautet deshalb, ihre Aktien nicht ausschließlich aus einem einzigen Produktbereich zu beziehen.
Für die konkrete Wahl der Unternehmen, in die investiert werden soll, ist zumindest ein Blick auf ihren Internet-Auftritt geboten, da dort alle bereits bekannten und für die weitere Kursentwicklung relevanten Daten mitgeteilt werden. Fachzeitschriften und Aktionärsbriefe können die Informationen ergänzen, wobei nicht vergessen werden darf, dass den dortigen Empfehlungen zwar in der Regel umfangreiche Recherchen vorausgehen, sie letztendlich aber doch eine subjektive Einschätzung darstellen.
Neben einer Kurssteigerung bieten Aktien auch die Möglichkeit einer Dividende. Diese jährliche Beteiligung am Unternehmensgewinn ist ein interessantes Kriterium für die Zusammenstellung des Depots. Auffällig ist, das nicht wenige Papiere, deren Kurse kaum steigen oder in letzter Zeit sogar gefallen sind, schon seit mehreren Jahren kontinuierlich hohe Dividenden zahlen. Zwar ist die letzte Dividende keine Garantie für eine vergleichbar hohe Ausschüttung im Folgejahr, als Anhaltspunkt vermag sie aber zu dienen.