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Sparen auf dem Kreditkarten-Konto


By Geldanlagen Magazin - Posted on 04 November 2008

Die meisten Kreditkartenverträge beinhalten die Möglichkeit, Geld auf das Kreditkarten-Konto einzuzahlen. Die ursprüngliche Intention bestand darin, dem Kartenbesitzer zu ermöglichen, eine Ware zu kaufen, deren Preis höher ist als sein aktueller Verfügungsrahmen. Wer also 2000 Euro als Verfügugnsrahmen besitzt, kann auch einen 3000 Euro kostenden Einkauf mittels der Kreditkarte bezahlen, sofern er vorab mindestens 1000 Euro auf das Kreditkartenkonto eingezahlt hat.

Inzwischen werben einige Kreditkarten ausgebende Banken mit relativ guten Konditionen für eien Geldanlage auf dem Kreditkartenkonto. Dabei ist die jederzeitige Verfügbarkeit gegeben, allerdings bestehen hinsichtlich der Auszahlungs-Modalitäten Unterschiede. Für den Kunden sinnvoll ist das Sparen auf dem Kreditkarten-Konto vor allem dann, wenn entweder eine Möglichkeit zur Zurücküberweisung auf ein Referenzkonto besteht oder Abhebungen aus Guthaben am Geldautomaten kostenlos sind. Dies ist nicht bei allen Karten der Fall, häufig ist das Geldabheben bei bestehendem Guthaben lediglich preiswerter als bei der Nutzung des Verfügungsrahmens.

Bei einer Prepaid-Kreditkarte kann nur das Geld ausgegeben werden, welches vorher eingezahlt worden ist. Die Zinsen für Guthaben sind sehr unterschiedlich und neben den Gebühren ein nicht unwesentliches Kriterium für die Wahl einer konkreten Karte. Wer regelmäßig größere Beträge auf seinem Prepaid-Kartenkonto parkt, kann durch eine ansprechende Verzinsung eine höhere Gebühr ausgleichen.

Das Kreditkartenkonto ist, sofern es mindestens Zinsen auf dem Niveau eines Tagesgeld-Kontos bietet, als ein Bestandteil der Geldanlage geeignet. Sinnvoll ist auf jeden Fall, diese Anlageform durch besser verzinste Festgelder oder Fonds-Anteile zu ergänzen.



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