You are hereWichtige Begriffe im Forex Handel: Bid & Ask und Futures
Wichtige Begriffe im Forex Handel: Bid & Ask und Futures
Begriffsdefinitionen Forex - was bedeuten Bid & Ask?
Die Kurse bei den Devisen werden immer bis zur vierten Stelle nach dem Komma aufgeführt. Es werden immer zwei Kurse notiert, die Kaufkurse, die als „Ask“ bezeichnet werden und die Verkaufskurse, die „Bid“ genannt werden. Der Kaufkurs einer Währung ist immer höher als der Verkaufskurs. Die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurse nennt sich Pip und drückt sich in der vierten Kommastelle des Währungskurses aus. Das ist die kleinste Einheit, um die sich eine Währung ändern kann. Mit dieser Differenz, den Pips, macht der Broker seinen Gewinn. Meistens unterscheiden sich die Kurse um maximal zwei oder drei Pips. Außer dieser Differenz müssen beim Forex Handel keine weiteren Gebühren an den Broker entrichtet werden.
Will der Trader beim Handel mit Währungen Gewinne erzielen, muss der Bid einer Währung, die er verkauft höher sein, als der Ask war, erst dann beginnt die Gewinnzone. Jeder Trader bildet beim Handel Short- oder Longpositionen. Ist er long und die Währung steigt gegenüber dem Kaufkurs, macht er Gewinne, ist er aber short, dann verliert er Geld, wenn der Kurs der Währung steigt, weil er auf fallende Kurse gesetzt hat.

Für Laien lässt sich das auch so erklären – ist der Trader long muss der Kurs der vorderen Währung im Währungspaar steigen, damit er Geld verdienen kann. Ist er hingegen short, dreht sich der Sachverhalt um, dann muss der Kurs der vorderen Währung im Währungspaar fallen, damit Geld verdient wird.
Was sind Forexpositionen und Devisenfutures?
Forex bietet auch die Möglichkeit kleinere Kontrakte einzugehen und ist deshalb auch für den Kleinanleger oder Spekulanten interessant. Jeder Anleger kann seine Positionen seinen finanziellen Möglichkeiten anpassen und damit auch das Risiko, Verlust zu machen verkleinern. Oft kann das Forex Konto schon mit einer Geldeinlage von 1.000 US-Dollar eröffnet werden. Anders verhält es sich am Devisenfuture Markt, dort gibt es nur ein zentrales Orderbook , das dem Trader den Preis, Angebot und Nachfrage und das Handelsvolumen anzeigt und dazu bestehen verbindliche Regeln für den Handel und geregelte Öffnungszeiten.
Der Forex Markt kennt diese Regeln nicht und ist auch nicht zentralisiert. Der Market Maker stellt den Kunden Geld- und Briefkurse zur Verfügung und der kann dann 24 Stunden am Tag die Kurse handeln, die der Broker vorgibt. Erst mit der Verbreitung von Forex ist es Kleinanlegern möglich geworden, vom Devisenhandel zu partizipieren.
Mit einem Forex Konto kann der Trader die Größe seiner Positionen selbst bestimmen. Der Handel mit Devisenfutures erlaubt das nicht und die höheren Positionen bergen natürlich auch ein deutlich größeres Risiko. Trader die Futures handeln wollen müssen mindestens 10.000 US-Dollar Eigenkapital auf ihrem Konto haben. Konten mit kleinen Volumen können schon bei geringen Kursbewegungen ganz schnell ausgestoppt werden. Das ist für Trader mit kleinem Geldbeutel, den kleinen Hobbyspekulanten nicht möglich und aus diesem Grund erweist sich der Forex Markt als die geeignete Plattform für diese Trader.
Risiken im Forexhandel
Der Handel mit Devisen ist nicht ohne Risiko. Der Kurs kann sich ständig ändern, dabei gibt es verschiedene Ursachen, die wirtschaftlicher oder politischer Art sein können. Den Forex Markt gibt es erst seit 20 Jahren, er ist weder reguliert noch begrenzt und hat keine rechtlichen Grundlagen. In manchen amerikanischen Staaten wird Forex mit Glücksspiel gleichgesetzt und in gewisser Weise ist das auch so.
Selbst die Profis sind nicht immer in der Lage vorherzusagen, wie der Markt sich verhalten wird. Damit das Risiko kleiner ist, gibt es Kurslimit-Aufträge. Damit kann der Kunde seine Positionen verlassen, wenn der Preis einer Währung einen bestimmten Punkt erreicht. Der Forex Handel ist reine Spekulation, es warten hohe Gewinne aber eben auch Verluste, die das finanzielle Aus bedeuten können.