You are hereWichtige Begriffe im Forex Handel: Spread & Margin
Wichtige Begriffe im Forex Handel: Spread & Margin
Was ist der Forex Spread?
Der Spread ist eine Spanne, beziehungsweise stellt er die Differenz zwischen dem Kaufpreis einer Währung (den Briefkurs) und dem Verkaufspreis einer Währung (den Geldkurs) dar.
Für ein Währungspaar werden immer zwei Kurse angegeben. Am Forex Markt ist dann der Spread, der in Pips angegeben wird, die Differenz zwischen dem Kurs, den der Trader beim Kauf einer Währung bezahlen muss und dem Kurs, den der Trader beim Verkauf einer Währung erzielt. Das bedeutet, wenn ein Trader eine Währung kauft und diese wieder verkauft, ohne dass sich der Kurs verändert hat, wird er automatisch Verluste hinnehmen müssen. Der Geldkurs ist immer niedriger als der Briefkurs. Der Spread, also diese Spanne ist der Verdienst des Brokers. Diese Variablen im Devisenhandel sind die rechnerische Differenz und sie werden mit den englischen Begriffen “Ask“ für den Briefkurs und „Bid“ für den Geldkurs bezeichnet.
Die Währungspaare werden grundsätzlich in der „Ask“ und der „Bid“ Notierung gehandelt. Wenn beispielsweise eine Notierung bei EUR/USD 1,3840/42 liegt, dann heißt das, der Verkaufspreis des Euros liegt bei 1,3840. Wer aber einen Euro kaufen möchte, muss dafür 1,3842 bezahlen. Der Spread wäre dann in diesem Fall zwei Basiseinheiten, die beim Forexhandel als Pips bezeichnet werden.

Im genannten Beispiel beträgt der Spread zwei Pips. Forex Spreads können aber natürlich verschieden hoch ausfallen, wie hoch, dafür ist unter anderem die Schwankungsbreite des Kurses ein Kriterium.
Grundlegend betrachtet bietet der Forex Markt deutlich engere Spreads als zum Beispiel der Aktienmarkt und den privaten Anlegern werden Transaktionen ermöglicht, die einen Spread von wenigen Pips haben. Früher waren Devisenspekulationen im Bereich der vierten Dezimalstelle nur institutionellen Anlegern und großen Investoren vorbehalten.
Was sind Margin Konten?
Der Margin ist der Betrag, den ein Trader auf seinem Konto hinterlegen muss, um eine Terminposition offen zu halten. Mit einem Margin Konto kann der Kunde Positionen eröffnen, bei denen es um deutlich höhere Beträge geht, als die Geldmittel, die auf seinem Benutzerkonto hinterlegt sind.
Nur wer als Anleger ein Margin Konto besitzt, kann Währungshandel in Größenordnungen betreiben, mit Positionen, die nicht auf seinem Konto als Gegenwert stehen. Diesen Handel nennt man Handel auf fremdfinanzierter Basis. Viele der Forex Broker bieten ihren Kunden mit einem so genannten Mini-Vertragskonto eine Möglichkeit der Fremdfinanzierung, die bis zum 200-fachen des hinterlegten Geldbetrages geht. Das vom Trader einzubringende Eigenkapital ist nur als eine Art Polster zu betrachten. Das macht den Devisenhandel auch für Trader mit geringem Eigenkapital interessant und lukrativ. Solange der Trader auf seinem Konto damit Gewinne realisieren kann, stellt die Fremdfinanzierung auch kein Problem dar. Hat er aber Verluste und sein hinterlegtes Eigenkapital ist aufgebraucht, dann muss der Trader weitere Gelder einzahlen, damit seine eröffneten Positionen nicht geschlossen werden. Wie viel Geld das genau ist, bestimmen die Margin Bedingungen des Brokers.
Somit hat die Fremdfinanzierung gleichzeitig Vor- und Nachteile. Werden die Hebel richtig eingesetzt, können mit dem Margin Konto ordentliche Gewinne erzielt werden. Gehen die Erwartungen des Traders nicht in Erfüllung, muss er aber mit dementsprechend hohen Verlusten rechnen. Der größte Teil der Broker bietet Margin Konten an, das Fremdfinanzierungsverhältnis kann individuell festgelegt werden. Wer in den Forex Markt einsteigt, sollte beim Einsatz der Hebel entsprechend vorsichtig sein und maximal auf Margins bis 1:20 setzen